Nach dem Schnee nun Glatteis

Der Schnee ist weg, dafür sorgt das Glatteis auf Wegen und Plätzen für eine erhöhte Unfallgefahr. Da es schon während des starken Schneefalles Unsicherheiten über die Zuständigkeiten gab, veröffentlichen wir hier noch einmal den Räum- und Streuplan der Stadt Bad Berka (Amtsblatt):

Organisation des kommunalen Winterdienstes vom 01.10.2012- 31.03.2013

Der Winterdienst der Stadt Bad Berka wird durch die Bediensteten des städtischen Bauhofes, und der TSI GmbH Gelmeroda (Ortsteile Meckfeld und Gutendorf) durchgeführt. Aus diesem Anlass wurde ein Räumplan festgelegt.

Der Bauhofleiter ist für den funktionierenden Ablauf des Winterdienstes verantwortlich. Er hat sich für den reibungslosen Ablauf der Räum- und Streuarbeiten einzusetzen.

Anregungen oder auf der Grundlage dieses Planes begründete Beschwerden über ungenügende Räum- und Streuarbeiten sind an folgende Ansprechpartner zu richten:     Während der allgemeinen Dienstzeiten an die Stadtverwaltung im Rathaus,

Tel.: 036458 55116 oder Bauhof, Tel.: 036458 42154.

Die Räumpflicht richtet sich grundsätzlich nach der Verkehrsbedeutung der Straßen und der Leistungsfähigkeit der Gemeinde. Die Streupflicht besteht innerhalb der geschlossenen Ortslage nur an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen. Außerhalb der geschlossenen Ortslage besteht sie nur an gefährlichen Stellen. Alle Winterdienstmaßnahmen müssen nur zur Sicherung des Tagesverkehrs durchgeführt werden. Sie werden ggf. so oft wie nötig wiederholt. Eine Ausnahme bildet die Zufahrt zur Zentralklinik, allerdings nur zur Absicherung notwendiger Rettungsdienste.

Die Räum- und Streupflicht beginnt grundsätzlich vor dem Einsetzen des Haupt- und Berufsverkehrs und dauert an bis zum Ende des allgemeinen Tagesverkehrs, d.h. der Fahr- und Gehverkehr im Winter muss während der Zeit des allgemeinen Tagesverkehrs, das ist in der Regel zwischen 6 Uhr und 20 Uhr, gesichert sein. Die Rechtsprechung fordert, dass Winterdienstmaßnahmen so zeitig begonnen werden, dass diejenigen Stellen, an denen eine Streupflicht besteht, zu Beginn des allgemeinen Tagesverkehrs bestreut sind. Nur sofern es sich um unwichtige Stellen handelt oder durch extreme Witterungsverhältnisse Verzögerungen auftreten, ist auch ein späterer Einsatz gerechtfertigt. Aus diesem Grund wird der Winterdienst von den dafür eingesetzten Personen mit den Räumfahrzeugen ab 4 Uhr aufgenommen.

Räumplan für den Winterdienst 2012/ 2013 der kommunalen Straßen, Wege und Plätze

Die Haupträum- und Streuarbeiten auf den kommunalen Wegen und Plätzen, sowie die Gehwegräumpflichten vor kommunalen Grundstücken werden von den beiden kommunalen Winterdienstfahrzeugen ausgeführt. Die jeweiligen Fahrer der Räumfahrzeuge sind im gesonderten Winterdienstbereitschaftsplan festgelegt. Der Winterdienst in den Ortsteilen Meckfeld und Gutendorf wird von der TSI GmbH mit eigener Maschine durchgeführt.

Der Räum- und Streuablauf wird wie folgt festgelegt:

 Fahrzeug 1, Kennzeichen AP- 2339, Typ Fendt 412

Kategorie 1:

Adolf- Brütt- Str., -Robert- Koch- Allee, -Bergern, -Schoppendorf (aus Logistikgründen auch Nebenstraßen), -Hexenbergstr, -Kellnersbergstr., - Johann-Scholz-Str., -Zeughausplatz vor Zeughaus, -Busbahnhof, -Max- Linke- Str., - Hohlgasse, -Trebestr., -Friedensplatz, -Pfarrgasse, -Am Markt,

Kategorie 2:

- Bahnhofstr.(ohne B 87), - Blankenhainerstr,(ohne B 85), -Bleichstr, -Brauhausstr., -Harlache-Lindenplatz-Ilmstr, - Parkstr, - Martha- Stein- Weg, - Erlenweg,  - Turmweg, - Schmalzgrube, - Am Friedhof, - Nordstr., H.- Schütz Str., - Weimarische Str.(ohne B85), - Kirchstr., - Tiefengrubenerstr.vom Markt bis Bachstr., - Brühl, - Sonnenhöhe, -Wg. Blankenhainerstr, - Ernst- Thälmann- Str., Südstr., - Siedlerweg, - Bergstr., - A.-Brütt- Weg, - Burg, - Barthold- Asendorpf- Str.,- L.- Brauer-Str., - Calmettestr., - Tannrodaer Str., - Solesmeser Str.

Kategorie 3:

Friedhofstr., - Marktweg, - Am Ziegelbrunnen, - Steingraben 1-5, - Burgstr., - Auf der Harth, - Domagkstr., - C.- Röntgen- Str., - Weststr., - Rodbergstr., - Im Rod, - Strauchenbruchweg, - Liebfrauenweg, - Drachenburg, - Badegasse, - Am Freibad, - Wielandstr., - Hoher Weg, - Schillerstr., - Herderstr., - Am Ärzteheim, - Hospitalweg, - An der Kath. Kirche, - Feldstr., - Gartenstr., - Neugasse, - Quergasse, - Am Goethehaus, - Klosterberg, - Am Hexenberg, - Wacholderbergstr., - Friedrichsdorfer Str., -Zum Erfurter Tal, - Bad Wildunger Str., - Bad Dürkheimer Str., - Am Hundehügel, - Am Adelsberg,-Bartold-Asendorpf-Str., -Vordere Harth

 Fahrzeug 2, Kennzeichen AP- YO 45, Typ Unimog

Kategorie 1:

OVS München- Tonndorf bis Gemarkungsgrenze, - OVS München- Tonndorf Gemarkung Tiefengruben, - Tonndorfer Straße, - OVS Tannroda- Rittersdorf, - Marktplatz, - Harthstr., - Schulstr., - Bushaltestellen Tannroda und München

Kategorie 2:

Heinrich- Heine Allee, - Lindenberg, - Tegtmeier- Allee, - Rudolstädter Straße (Zufahrt Kita), - Siedlung, - Ortslage Tiefengruben

Kategorie 3:

- Hinterm Forst, - Schneidergasse, - Mühlgasse, - Am Graben, - Zufahrt Steingraben zw. Bad Berka und Tiefengruben, - Hühnerfarm Außenring.

Die Logistik innerhalb der Winterdienstkategorien bestimmt der Fahrer entsprechend günstigstem Streckenverlauf.

 Während akuter Schneefälle, Glatteis oder anderer gefährlicher winterlicher Straßenzustände werden vorwiegend bzw. ausschließlich die Straßen der Kategorie 1 bedient!

 Der Räum- und Streudienst beginnt um 04:00 Uhr, an Wochenenden und an gesetzlichen Feiertagen um 05:00 Uhr wenn nicht vom Bauhofleiter ein anderer Winterdienstbeginn angeordnet wurde. Der Winterdienst endet um 20:00 Uhr.

Der Bauhofleiter hat eine Überwachungsliste und die Wetteraufzeichnung täglich zu führen.

Verkehrsberuhigte Bereiche in reinen Wohngebieten gelten grundsätzlich nach der geltenden Rechtsprechung als verkehrsunwichtig und sind daher in die Kategorie 3 einzuordnen.

 Es wird auf Wegen über Privatgrundstücke kein Winterdienst durchgeführt.

 Parkende Fahrzeuge sind ein Problem, welche das Räumen einer Straße oft unmöglich machen. Das Winterdienstfahrzeug ist auf Grund der Anbauten (Schneepflug und Streuer) nicht mit sonstigen Fahrzeugen zu vergleichen. Die Fahrbahnen sind zusätzlich meist von beiden Seiten her durch Schneewälle eingeschränkt und ein Manövrieren des Winterdienstfahrzeuges mit Pflug ist weitaus schwieriger als ohne.

Parkende Fahrzeuge behindern somit immer den Winterdienst. Stellen, an denen parkende Fahrzeuge die Durchfahrt blockieren, sind vom Winterdienst ausgenommen. Ist ein Räumen trotz parkender Fahrzeuge möglich, so muss der Eigentümer des parkenden Fahrzeugs davon ausgehen, dass sein Fahrzeug nach dem Vorbeifahren des Räumfahrzeugs von Schneemassen eingebaut ist. Deshalb sollten besonders im Winter die Fahrzeuge im Grundstück abgestellt werden, sofern die Möglichkeit besteht.

Ist ein Abstellen der Fahrzeuge auf der Straße unumgänglich, so werden die Besitzer in einem Straßenzug gebeten, sich auf eine “Parkseite“ zu einigen.

 Zugeschobene Einfahrten

Häufig beschweren sich die Bürger darüber, dass die von Ihnen vom Schnee geräumten Grundstückseinfahrten und Gehwege durch den vorbei fahrenden Schneepflug mit, wenn auch meist niedrigen Schneewällen versehen werden. Hierzu ist festzustellen, dass das Räumschild immer zum Fahrbahnrand hin gedreht sein muss. Eine Schneeablagerung auch nur vorübergehend in der Fahrbahnmitte ist verkehrsgefährdend und unzulässig. Auch das Ausheben des Pfluges vor Einfahrten ist nicht möglich, unter anderem wäre dadurch keine optimale Räumung durchführbar. Deshalb kann es den Anliegern leider nicht erspart werden, die zugeschobenen Flächen noch einmal zu räumen. Diese Tatsache ist durch die geltende Rechtsprechung bestätigt. Der Winterdienst wird durch langsames Fahren der Fahrzeuge versuchen, diese Umstände weitgehend zu vermeiden. Es wird jedoch um Verständnis gebeten.

Die Stadt Bad Berka ist nach wie vor bemüht, den Räum- und Streudienst so zu gestalten, dass er möglichst optimale Verkehrsbedingungen im Winter gewährleistet. Unser Ziel bleibt es, zum Wohle der Bürger und Verkehrsteilnehmer diese Aufgabe zu erfüllen, jedoch nicht auf Kosten, sondern auch zum Schutz unserer Umwelt. Der Streustoffeinsatz kann durch moderne Technik relativ gering gehalten werden. Zudem werden wir zukünftig auf Nebenstrecken mehr und mehr von der Schwarzräumung zur Weißräumung übergehen. Das bedeutet, dass jeder Verkehrsteilnehmer zu seiner Sicherheit auf die vorgeschriebene Winterausrüstung zurückgreifen sollte.

 Räum- und Streupflicht der Grundstückseigentümer

Aus gegebenem Anlass wird auf die Räum- und Streupflicht der Grundstückseigentümer auf den Gehwegen verwiesen. Nach §§ 1 und 11 der “Satzung über die Straßenreinigung im Gebiet der Stadt Bad Berka“ ist der Winterdienst auf Gehwegen und bei nicht vorhanden sein eines solchen auf einem 1,0 m breiten Streifen vor dem Grundstück auf die Grundstückseigentümer übertragen. Somit haben diese an Werktagen morgens bis 6 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr diese Flächen von Schnee zu räumen, bei Bedarf zu streuen und ganztägig bis 20 Uhr in verkehrssicherem Zustand zu halten. Auf die genannte Satzung wird auch wegen weiterer Bestimmungen verwiesen.

Um Verwendung umweltfreundlicher Streumittel wird gebeten.

Bad Berka, 12.09.2012

gez. Dr. Volker Schaedel

Bürgermeister


Amtsblatt nicht erhalten?

Wiederholt wird an die Stadtverwaltung Bad Berka gemeldet, dass das Amtsblatt nicht zugestellt wurde.Sollten auch Sie oder ihre Nachbarn und Bekannten betroffen sein, melden Sie sich bitte mit NAmen und Anschrift unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Wir leiten die Informationen der Betroffenen an die Stadtverwaltung weiter, damit zukünftig eine gesicherte Zustellung erreicht werden kann.


Weihnachtsmarkt lockt zahlreiche Besucher

Trotz eisiger Temperaturen strömten die Besucher auch dieses Jahr wieder zahlreich in den Schloßhof. Der Tannrodaer Weihnachtsmarkt wird von vielen allein wegen dem idyllischen Veranstaltungsort als Geheimtipp gehandelt. Rund um den Weihnachtsbaum trafen sich Einheimische und Gäste, um sich bei Glühwein und Bratwurst auf Weihnachten einzustimmen. Sehr angenehm war die musikalische Unterstützung durch die Bad Berkaer Posaunen, die in diesem Jahr einen ausgesprochen guten Platz unterhalb des Turmes wählten.

 

Rund um den Baum fand wieder reges Markttreiben mit den örtlichen Händlern und Vereinen statt. Von den Kindern hergestellte Leckereien und Süßigkeiten hatten die Grundschule und der Kindergarten im Angebot, Glühwein und Kinderpunsch gab es dieses Jahr reichlich. Der Kleintierzuchtverein öffnete Vereinsheim und Ausstellungraum, um die frierenden Weihnachtsmarktbesucher wieder mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Durch die ausgestellten Tiere gewährten die Züchter einen Einblick in die Vereinsarbeit. Besonders angenommen wurde die Überraschung der FunFireFighters: Das beheizte Zelt, in dem zweimal eine Märchenaufführung stattfand, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Gelassen reagierten Händler und Gäste auf die kurzen Stromausfälle in den Verkaufshütten, die sich alle Jahre wieder ereignen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Tannroda eilten stets herbei, um die unterbrochene Stromversorgung wiederherzustellen. Ohne das Engagement und den Einsatz der Kameraden könnte dieser Weihnachtsmarkt kaum stattfinden, deshalb gebührt ihnen alljährlich besonderer Dank.

 Weihnachtliches Markttreiben beginnt

Obwohl der Schnee noch auf sich warten lässt und nur die Süßwaren und Deko-Artikel im Supermarkt die besinnliche Zeit ankündigen, beginnt jetzt die Advents- und Weihnachtsmarktsaison.

Den Anfang macht das Seniorenheim Tannroda am 24.11.2012. Zum ersten Mal laden Bewohner und Mitarbeiter zu einem Weihnachtsmarkt mit Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien. Es werden weihnachtliche Basteleien verkauft. Willkommen sind ab 15 Uhr alle Interessierten, die sich langsam auf die Weihnachtszeit einstimmen wollen.

Die großen Weihnachtsmärkte der Umgebung eröffnen wie folgt:

Jena am 26.11.2012, Erfurt am 27.11.2012 und Weimar am 01.12.2012. Die Attraktion in Weimar ist die Eisbahn am Platz der Demokratie. Am Freitag, 23. November 2012, ist das Eislaufen gratis.

Der Weihnachtsmarkt in Bad Berka findet am 02.12.2012 von 13-19 Uhr statt. Auf der Bühne sorgen Live-Musiker für weihnachtliche Stimmung, und der Weihnachtsmann versucht auch dieses Jahr wieder, die Geschenke unter den Kindern zu verteilen, ohne von ihnen erdrückt zu werden.

Ebenfalls am 02.12.2012 gibt es einen Adventsmarkt der besonderen Art. Die Museumsbrauerei Singen bei Ilmenaulockt mit einem besonderen Weihnachtsfestbier und allerlei kulinarischen Genüssen.

Kontakt: MuseumsBrauerei Schmitt, Inh. Uwe Obstfelder, Brauereiweg 1, 99326 Ilmtal OT Singen, Tel. 03629/ 802556

www.brauerei-schmitt.de; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; facebook.com/ BrauereiSchmitt

Am 08.12.2012 ist es dann auch in Tannroda soweit. Von 14 bis 19 Uhr treffen sich Einheimische und Besucher unter dem beleuchteten Bergfried auf dem Schlossgelände. Bereits um 9 Uhr wird der Baum gestellt, gegen 16 Uhr gibt es weihnachtliche Musik mit dem Bad Berkaer Posaunen. Die "FunFireFighter" planen zwei Auftritte, und selbstverständlich kommt der Weihnachtsmann.

Der Adventsmarkt in Kranichfeld stand lange auf der Kippe, doch dank engagierter Bürger und Unternehmen der Stadt findet er statt: am 09.12.2012 von 14 - 18 Uhr. Im Baumbachhaus erwartet die besucher eine Sonderausstellung über die Gebrüder Grimm, 15 Uhr kommt der Weihnachtsmann. Ab 16 Uhr unterhalten die Kinder der Kindergärten, und zum Ausklang gibt es ab 17 Uhr was zu lachen mit dem Kapellendorfer Kabarett "Fettnäppchen".

Am 15.12.2012 findet ab 14 Uhr die Seniorenweihnachtsfeier im Essbahnhof Tannroda statt. Anmeldungen sind im Essbahnhof oder im Kreativshop bei Frau Heber noch bis zum 30.11.2012 möglich.


Termin: 16.10., 19 Uhr, Einwohnerversammlung im Bürgerhaus

Bürgermeister Dr. Volker Schaedel stellte sich am 16.Oktober den Fragen der Bürger im Rahmen der Einwohnerversammlung. Erstaunt stellte er fest, dass die Tannrodaer ebenso stark vertreten waren wie die Bad Berkaer einige Tage zuvor auf ihrer Einwohnerversammlung. 17 Ortsansässige sahen sich einer achtköpfigen Mannschaft aus dem Rathaus gegenüber - der Bürgermeister kam in Begleitung der Vertreter von EKW, Bauhof, Bauamt und Ordnungswesen sowie dem Hauptamtsleiter und der Kämmerin. So konnten Anliegen an die Fachbereiche direkt an die Zuständigen vorgebracht und von ihnen beantwortet bzw. aufgenommen werden. Der Bürgermeister meint es ernst mit der Bürgernähe und der offenen Kommunikation.

Untermühle und neue Parkfläche

Dr. Schaedel präsentierte einen Überblick über die im vergangenen Jahr geleisteten und im nächsten Jahr geplanten Investitionen in Bad Berka und Tannroda. Das größte Tannroda-Projekt ist noch immer die Gestaltung der Untermühle. Wie im Amtsblatt zu lesen war, wird ein Architekt beauftragt, die Pläne und Kostenkalkulation der Freiflächengestaltung zu erstellen. Dies ist notwendig, um entsprechende Fördergelder zu beantragen, erklärte Dr. Schaedel auf die Frage einer Bürgerin. Das Gebäude, die sogenannte "Ziegelhütte", soll erhalten bleiben. Von der Mühlgasse bis zur Feuerwehr und zum neugestalteten Parkplatz wird ein Weg asphaltiert. Sitzmöglichkeiten und leicht zu pflegende Grünflächen werden das Bild abrunden. Das gesamte Areal wird für Bürger mit Gehhilfen oder Kinderwagen barrierefrei zugänglich sein. Die Gestaltungspläne sind auf Nachfrage im Rathaus einzusehen. Schaedel und sein Team probieren größtmögliche Transparenz.

Die Parkfläche neben der Feuerwehr, die bereits jetzt von zahlreichen Fahrzeugen genutzt wird, soll ein befestigter Parkplatz werden. Eventuell besteht die Möglichkeit, die Altglas- und Papiercontainer zukünftig auf dieser Fläche unterzubringen. Glasscherben auf der Fahrbahn und den Grünflächen "Am Graben", die Kinder und Hunde verletzten oder Reifen beschädigen könnten, gehörten somit der Vergangenheit an.

Die Schaffung zusätzlicher Parkflächen am Kindergarten ist schwer möglich. Auch der Vorschlag, die Grünfläche vor dem Friedhof dafür zu nutzen, scheitert an der Tatsache, dass die Anwohner die Kosten anteilig mittragen müssten. Da diese überwiegend über Garagen und Stellplätze auf den eigenen Grundstücken verfügen, wird eine Kostenbeteiligung kaum auf Zustimmung treffen. Eine Möglichkeit bestünde vielleicht auf dem Areal um die Klärgrube des Kindergartens, wenn diese stillgelegt werde. So bleibt das Parkplatzproblem am Kindergarten weiterhin bestehen und wird sich vergrößern, da die meisten Mitarbeiterinnen und Kinder von außerhalb kommen.

Schwarza, Ilm und Abwasser

 Das ramponierte Flußbett der Schwarza wird innerhalb des kommenden Jahres saniert. So soll dem Wasser wieder genug Platz gemacht werden. Anwohner beklagten den jämmerlichen Zustand und beschrieben dem Bürgermeister, welche Gefährdung für Straßen, Grundstücke und Häuser besteht, wenn im Hochwasserfall abgerissene Betonplatten und starker Pflanzenbewuchs das Wasser stauen.

Anwohner der Schwarza bemerken bei starkem Regen ein Austreten von nicht geklärten Abwässern in die Schwarza. Deshalb führte JenaWasser eine genau Überprüfung der Kanalisation durch. Ergebnisse liegen der Stadtverwaltung noch nicht vor. Die verschlossenen und zugewachsenen Gullideckel wurden im ganzen Ort gereinigt und durchgängig gemacht.

Das zugewachsene Flussbett der Ilm, besonders gut einsehbar im Bereich der Ilmbrücke, wurde seit langem nicht ausgebaggert. Desshalb sucht sich das Wasser den Weg an der Böschung entlang und trägt dort Erdreich ab, wodurch Wassergrundstücke gegebenenfalls gefährdet sind. Das Ausbaggern und Abtransportieren der Kiesbank müsse an die Flussmeisterei weitergeleitet werden.

Flächennutzungsplan und Haushalt

Die Stadt Bad Berka plant eine Fortführung und Beendigung des Flächennutzungsplans. Um den Bürgern verständlich zu machen, worum es im Detail geht, wird eventuell eine zusätzliche Bürgerversammlung abgehalten oder der Ortsteilrat informiert. Die Erschließung des Wohnbaugebietes Zabnoer Straße in Bad Berka ergab 26 Bauplätze, von denen 14 bereits vergeben sind. Bedarf an Bauplätzen sei also vorhanden, schlussfolgerte Dr. Schaedel.

Die Konsolidierung des Haushaltes ist ein weiterer Punkt in der Planung für 2013. Dr. Schaedel erläuterte anhand einer Grafik, wie der optimale Verwaltungshaushalt aussehe und in welcher Situation sich Bad Berka ab 2013 sieht. Da die Stadt immer weniger Zuschüsse von Bund und Land erhält, muss in der Verwaltung eingespart werden, damit auch weiterhin Investitionen getätigt werden können. Noch bestehende Rücklagen der Stadt müssen dazu hergenommen werden, um die gesunkenen Zulagen auszugleichen. Finden die Zuständigen keine Lösung für das Defizit im Verwaltungshaushalt, werden die Rücklagen schnell aufgebraucht sein, die doch für Investitionen geplant sind. Dr. Schaedel ist für Vorschläge und Ideen der Bürger dankbar, wo eventuell sparsamer mit den Mitteln der Stadt umgegangen werden könnte, um für Bad Berka und die Ortsteile einen gesunden Haushalt zu erreichen.

Bürgermeister Dr. Volker Schaedel hat auch weiterhin für die Belange der Bürger ein offenes Ohr - jeden ersten Samstag im Monat zur Bürgersprechstunde im Rathaus.


Feuerwehreinsatz 

 In den Abendstunden des 16.10.2012 rückte die Freiwillige Feuerwehr Tannroda aus, um eine 600 Meter lange Ölspur auf der B87 zu beseitigen. Die Spur zog sich bis über die Kreuzung an der llmbrücke und verursachte leichte Verkehrsbehinderungen.


Verflochtene Tradition mit großen Geschichten

„Handwerk hat goldenen Boden“ steht an der Wand zu lesen. Das Korbmachermuseum Tannroda ist, wie der Name schon sagt, der Korbmacherei gewidmet. Über Jahrhunderte wurden im Ilmtal Weiden angebaut, die auf den feuchten Wiesen optimale Wachstumsbedingungen vorfanden. Das Flechthandwerk blickt auf eine lange Tradition zurück – bereits 1714 gründete sich im Nachbarort Kranichfeld eine Innung, der sich die Tannrodaer Korbmacher anschlossen. Geregelt wurde die Anzahl der Handwerksbetriebe, wer Meister werden durfte oder der Ausbildungsweg der Lehrlinge.

Mit der industriellen Entwicklung Mitte des 18. Jahrhunderts erlebten die Korbmacher einen existenzbedrohenden Umsatzeinbruch. Aus der Not heraus gründeten die Tannrodaer Korbwarenhersteller 1875 eine freie Vereinigung der Korbmacher. Man half sich gegenseitig, lagerte die im Winter gefertigten Waren ein, um sie im Frühling und im Sommer gewinnbringend auf den Märkten der Umgebung zu verkaufen. Noch im 20. Jahrhundert feierten die Korbmacher diesen Gründungstag der Korbflechtervereinigung.

Bis vor 25 Jahren waren die Tannrodaer Korbwaren im In- und Ausland sehr gefragt. Lampenschirme, Handtaschen, Möbel und vieles mehr produzierten die fingerfertigen Korbmacher. Nach der politischen Wende ging die Nachfrage schlagartig zurück, dem Handwerk schwand der goldene Boden unter den Füßen. Billige Importe ruinierten das Geschäft. Von ehemals 22 Werkstätten retteten sich gerade zwei, die sich zu einer Produktionsgemeinschaft zusammenschlossen.

All diese interessanten Begebenheiten und noch viel mehr erfahren die Besucher des einzigen Thüringer Korbmachermuseums in Tannroda. Auf Initiative des 1996 gegründeten Heimatvereines wird in diesem Museum eine alte Tradition erfolgreich bewahrt. Mit anfangs 18 Mitgliedern und vielen Helfern machte sich der Verein daran, Räume im Schloss Tannroda ausstellungstauglich herzurichten. Fußböden mussten erneuert, Toiletten gebaut werden. Die Ausstellung selbst zieht sich, beginnend mit der Tannrodaer Stadt- und Schlossgeschichte vom Erdgeschoss, über den Laubengang bis ins Dachgeschoss, in dem sich wechselnde Ausstellungen befinden.

Kontinuierlich wurden unzählige Exponate gespendet und zusammengetragen. Der letzte Museumsabschnitt wurde 2004 fertiggestellt. Im originalgetreuen Arbeits- und Wohnbereich einer Korbmacherfamilie um 1920/ 30 finden viele Besucher Einrichtungsgegenstände aus ihrer Kindheit und Jugendzeit wieder. Omas Waschtisch steht bereit, über dem Ofen trocknet die Wäsche und in der Schauwerkstatt sitzt Karl-Heinz Stampf zwischen geschälten, duftenden Weiden. Gern erklärt er den Besuchern die Arbeitsprozesse, die er selbst sein Leben lang durchgeführt hat. Die von ihm hergestellten Körbe können dann als Andenken erworben werden.

Kinderwagen, Blumenvasen, ein Henry van de Velde - Sessel – das Tannrodaer Korbmachermuseum ist eine Fundgrube der Weidenflechtkunst. Beeindruckend ist der große Korb von Kranichfeld, der die Besucher im letzten Ausstellungsraum erwartet. Der Nachbau mit einer Höhe von 1,80m geht auf eine Wette von zwei Korbmachern im Jahr 1934 zurück. In 60 Arbeitsstunden wurde damals das Original gefertigt. Die ganze Geschichte erfahren interessierte Besucher von den Museumsführern.

Tannrodaer Korbmachermuseum, Lindenberg 9, 99438 Bad Berka OT Tannroda

Öffnungszeiten: Sonnabend/ Sonntag 13-16 Uhr

Saison April bis Oktober

Besichtigung außerhalb der Öffnungszeiten und Gruppenanmeldung: 036450/ 30744 oder 30482

www.thüringer-korbmachermuseum.de

Während der Öffnungszeiten ist die Turmbesteigung möglich. Parkplätze sind auf dem Schlossgelände vorhanden.


 Unsere Schulanfänger

Gut gefüllt war der Speisesaal des Seniorenheimes zur Schuleinführungsfeier der Grundschule Tannroda. Viele Familienangehörige wollten die Kinder in den neuen Lebensabschnitt begleiten.

Gespannt verfolgten die Jüngsten das Puppenspiel, mit dem sie von den älteren Schülern willkommen geheißen wurden. Nach der Laudatio von Schulleiter Klaus Wattenbach überreichte die Klassenleiterin Frau Peters endlich die sehnsüchtig erwarteten Zuckertüten.


Müllauto kollidiert mit Ilmtalbahn

Wer am 28.8. auf das Entsorgungsfahrzeug der EGW, welches das Altpapier abholen sollte, gewartet hat, musste etwas Geduld mitbringen. Gegen 7:20 Uhr bog es von Kranichfeld her kommend in die Taktstraße am unbeschrankten Bahnübergang ein, um zum ehemaligen Stanzwerk zu fahren.
Dumm nur, das just in diesem Moment auch die Ilmtalbahn aus Richtung Kranichfeld kam. Auch alles Hupen und das Einleiten einer Notbremsung der Bahn half nichts, es kam zum Zusammenstoß.
Der Fahrer und der Beifahrer des Müllautos wurden laut Polizei leicht verletzt, der Lokführer mit seinen 3 Passagieren kam mit dem Schrecken davon. 2 Stunden war die Bahnstrecke gesperrt und es entstand ein Sachschaden von ca. 14 000 Euro.
Übrigens wurden die blauen Papiertonnen doch noch geleert, ein Ersatzfahrzeug hatte das dann am Nachmittag übernommen.

mehr Infos

(Autor: K.-U. Szidat)


Nächtlicher Vandalismus

07.08.2012 Durch lautstarkes Gegröle wurden die Anwohner am Markt gestern Nacht von vier sichtlich alkoholisierten Jugendlichen in ihrer Ruhe gestört. Ein junger Mann riss ein Verkehrsschild aus der Verankerung. Anwohner beobachteten das Geschehen durch die geöffneten Fenster, besorgt um die geparkten Autos. Sie verhinderten durch Zurufe, dass das Verkehrsschild entwendet wurde und forderten den Jugendlichen auf, das Schild an seinen Platz zu stellen. Dies tat er zunächst auch.

Kurze Zeit später hatten die jungen Leute offenbar vergessen, dass ihr Tun bemerkt worden war und kehrten lautstark zum Marktplatz zurück. Mit Kommentaren wie „Ich nehm das Dorf auseinander“ wurde das Schild erneut herausgehoben und auf die andere Straßenseite gebracht. Mitten auf dem Marktplatz verkündete der junge Tannrodaer in sein Telefon, er hätte jetzt ein Verkehrsschild, an dem sogar gleich vier Schilder dran seien.

Die namentlich bekannten Vandalen verließen den Ort des Geschehens erst nach einem mit derben Beleidigungen gespickten Handgemenge und der unmissverständlichen Aufforderung von mehreren Anwohnern, die sich nicht länger in ihrer Nachtruhe stören lassen wollten. Zurück blieb das Verkehrsschild, dessen ordnungsgemäße Aufstellung die Polizei über die Stadt Bad Berka veranlasst.

Die Beschädigung oder das Entfernen von Verkehrsschildern ist eine Straftat, nächtliche Ruhestörung eine Ordnungswidrigkeit, die mit Verwarngeld geahndet wird.

 


Internetauftritt außer Betrieb

Vom 22.07. bis zum 02.08. war die Internetseite von Tannroda offline, da es große Schwierigkeiten im Sicherheitsbereich gab. Offenbar wurde über diese Internetseite versucht, mit einem Trojaner die Computer der Nutzer von www.tannroda.de zu infizieren. Diese Art von Internetkriminalität ist leider weit verbreitet.

Die Software- und Sicherheitseinstellungen von www.tannroda.de wurden aktualisiert und die Seite wiederhergestellt, damit die Besucher das Informationsangebot weiterhin unbehelligt und sicher nutzen können.


Stau in Bad Berka - Auto landet in der Ilm

Schwer verletzt wurde am 16.07. der Fahrer eines Hyundai, als er mit seinem Fahrzeug von der Straße abkam und über die Böschung hinab in die Ilm fuhr.

Fast zwei Stunden staute sich der Nachmittagsverkehr auf der B85. Feuerwehr, Polizei und Notarzt waren vor Ort, der PKW wurde mit einem Kran aus dem Fluss geborgen. Zwei Auffahrunfälle während der Vollsperrung sorgten für zusätzliches Chaos.

Foto: M. Große


Kein verseuchtes Trinkwasser in Tannroda (aktualisiert 12.07.)

In  Erfurt und Umgebung wurde am 10.07. vor verunreinigtem Trinkwasser gewarnt. Im Leitungswasser wurden vermehrt Coli-Bakterien festgestellt (Quelle: www.focus.de).

K.-U. Szidat teilte mit, dass auf Nachfrage beim Wasserzweckverband Weimar für Tannroda vorerst Entwarnung gegeben wurde. Proben wurden überall entnommen, die Auswertung dauere bis zum 11.07. Tannroda wird über Tiefengruben mit Trinkwasser versorgt und nur teilweise mit Talsperrenwasser wie Erfurt und Umgebung.

Da weder auf der Homepage der Stadt Bad Berka, auf der des Landratsamtes noch direkt beim Wasserzweckverband Thüringen Informationen zu finden sind, ist die sicherste und schnellste Informationsquelle zur Zeit das Radio. Auf der Internetplattform von Antenne Thüringen werden neue Meldungen der Gesundheitsämter sofort veröffentlicht.


Bürgermeister Dr. Volker Schaedel im Amt

Der neue Bürgermeister von Bad Berka, Dr. Volker Schaedel, trat am 2.7. seinen Dienst im Rathaus an. Jeden ersten Samstag im Monat wird Dr. Volker Schaedel von 10 bis 12 Uhr eine Bürgersprechstunde im Rathaus abhalten.

Dem Bürgermeister ist es wichtig, Bürger und Stadträte stärker als bisher in die Entscheidungsfindung und das Geschehen einzubinden.