Stiftung Burg Tannroda ,Lindenberg 9 ,99438 Bad Berka

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Imagebroschüre 2019


09.03.2019
Ich schreibe gerade meinen Jahresbericht 2018 für die Stiftung. Wenn ich so in der Übersicht lese, was wir 2018 alles geschafft und erlebt haben, dann hilft mir das, die Gefühle der Stagnation zu überwinden. An vielen Stellen fühlten und fühlen wir uns so schrecklich ausgebremst. Faktisch ist das wohl weit weniger der Fall als in unserer Wahrnehmung. Das Problem liegt offensichtlich darin, dass unser Elan und unsere Kreativität maßgeblich an das Gefühl der Freiwilligkeit gekoppelt sind. Sobald wir das, was wir so gerne freiwillig geben, verpflichtend tun müssen, sobald eine dritte Instanz glaubt, sie müsse uns kontrollieren, haben wir keine Lust mehr. Genau die gleiche Tätigkeit, von der wir eben noch begeistert waren, macht plötzlich keinen Spaß mehr. Das Ganze hat eine unglaublich lähmende Wirkung auf uns und es löst Widerstände aus.

Wenn ich mich so umschaue, dann glaube ich, dass wir mit diesen Gefühlen keinen Einzelfall darstellen. Der Ursprung dieses Übels ist meiner Beobachtung nach MISSTRAUEN. Misstrauen sät Misstrauen und eine misstrauische Gesellschaft erntet genau diese Früchte: es macht einfach keinen Spaß! Die Menschen gehen erst in den Widerstand und ziehen sich dann frustriert zurück. Auf diese Weise manövrieren wir uns SELBST kollektiv in die Isolation und Depression.

Ich möchte mich nicht kontrollieren und überwachen lassen. Ich hasse es auch, das misstrauische Beobachten zu spüren, das jede meiner Handlungen mit Argusaugen verfolgt. Allerdings muss ich mir eingestehen, dass ich daran NICHTS ändern kann. Ich kann nur meine eigene Haltung dazu ändern. Ich bin von Natur aus kein misstrauischer Mensch und ich möchte es auch nicht werden. Allerdings muss ich aufpassen, dass ich mich nicht in den Strudel dieser negativen Energie hineinziehen lasse, einen Sog, der offensichtlich eine ganze Region in ein großes schwarzes Loch gezogen hat.

Für das Leben auf BURG OHNE GLEICHEN wünschen wir uns etwas anderes. Die Burg soll ein Ort des Vertrauens sein, ein Ort des ausgewogenen Gebens und Nehmens, ein Ort des gegenseitigen Respekts und ein Ort des Miteinanders. Dafür steht die Stiftung und dafür stehen wir. 


19.02.2019

Die Nordfassade vom Ostflügel muss saniert werden. Das Gerüst steht schon mal. Falls irgendjemand im Ort Bedenken haben sollte: die entsprechende Baugenehmigung liegt vor. Auch die geplante teilweise Öffnung des Giebel ist seitens des Denkmalschutzes genehmigt.

 

 


13.02.2019 

Wir freuen uns, dass unser erster Fördermittelantrag als förderwürdig eingestuft wurde. Dabei handelt es sich um die Gastronomie auf Burg Tannroda. Wenn alles klappt, wird es also wieder eine Kneipe mit einfachen Speisen und Getränken in Tannroda geben. Eine Freundin und Hotelfachwirtin aus Frankreich wird sich voraussichtlich im Spätsommer der Gemeinschaft auf Burg Tannroda anschließen, ihren Lebensmittelpunkt nach Tannroda verlegen und die Leitung der Gastronomie übernehmen. Der Gastraum im Ostflügel der Burg Anlage soll zu Ehren des letzten Gutsherrn Heinrich von Gleichen-Rußwurm "Heinrich" genannt werden. Wir freuen uns auf dich, deinen Mut, deine Ideen und dein Engagement, liebe Iris Moissin😘 


29.12.2018 

Hier haben wir mal zum Jahresabschluss eine Übersicht zusammengestellt:
1. Allgemeines
2. Umnutzungsplan
3. Die Magie des Ortes
4. Erlebnisräume
5. Naturraum*
6. Kulturraum Blaues Schloss
7. Kulturraum Museum
8. Wohnraum Gästehaus
9. Wohnraum Westflügel
10. Wissensraum Seminarhaus
11. Gastraum Heinrich*
12. Ladenraum Linde 11*
13. Was haben wir bereits erreicht?
14. Was ist für 2019 geplant?
15. Projekt Tauschladen*
16. Projekt Diskussionsabende*
17. Projekt Patenschaften*
18. Werden Sie ein Freund der Stiftung
Wir freuen uns auf 2019 und hoffen, dann richtig durchstarten zu können
* hierfür laufen Fördermittelanträge
 


26.11.2018 

Freilegen - atmen lassen - zusammenführen was zusammen gehört - Lehmputz auf Sandstein - hmmm😊(Danke Kai Graf👍)

 

 


21.10.2018 

Gestern war Sebastian mit seiner Drohne bei uns auf der Burg. Das war spannend! Wir haben festgestellt, dass so eine Drohne unglaublich hilfreich sein kann, um uneinsehbare Bereiche der Burganlage auf Schäden hin zu untersuchen. Außerdem werden sich auf diese Weise sehr gut Baufortschritte dokumentieren lassen. Bei allem Für und Wider in Bezug auf die Nutzung von Drohnen: es kommt immer darauf an, wofür man ein Medium einsetzt!

 

Das Video ist unter folgenden Link zu finden. https://www.facebook.com/burgtannroda/videos/288638215087298/  


14.10.2018 

Gestern, am 13.10.2018 hat unsere erste Stiftungsratsitzung stattgefunden. Anwesend waren
(von links)
1. Dr. Anke Schröder, LKA Niedersachsen (soziologische Stadtentwicklung)
2. Ulrich Schmidt-Kuhl, Heinze Bauverlag (Redaktions- und Produktionsleitung)
3. Dr. Jeanette Niepold, Papagei-TV (Backoffice)
4. Timo Pluns, Stifter (Student)

Der Vorstand wurde entlastet. Allerdings hat uns der Stiftungsrat gemahnt zeitnah, spätestens aber bis zur Prüfung des Finanzamtes im März 2019 den Kauf der Burganlage vollzogen zu haben, da er ansonsten die Stiftung selbst, durch Nichterfüllung ihrer Zwecke als auch den Verlust der Gemeinnützigkeit gefährdet sieht. Gegebenenfalls sollte über eine Umnutzung der Stiftung nachgedacht werden. Das wollen wir zwar nicht, aber wir nehmen die Empfehlungen des Stiftungsrates sehr ernst.

Alle anderen deklarierten Zwecke der Stiftung (außer dem elementaren Kauf) wurden in bisher rund 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbracht. Dazu zählen die Förderung des Denkmalschutzes (durch denkmalgerechte Sanierungsarbeiten im Ostflügel), die Pflege der Grünflächen, die Entwicklung eines Seminarangebots, die Betreuung zweier wissenschaftlicher Arbeiten und die Unterstützung des Heimatvereins z. B. bei der Austragung des Sommerfestes.

Wir hoffen nun inständig den Kaufvertrag zeitnah zur Unterschriftsreife bringen zu können.

Es gibt viele Menschen in und um Tannroda, welche die Mission der Stiftung verstehen und auch den Wert der Institution für Tannroda und ihre kleine marode Burganlage zu schätzen wissen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Menschen, die uns aus nicht nachvollziehbaren Gründen Steine in den Weg legen, uns Türen vor der Nase zuschlagen oder sogar hinterhältig intrigieren.

Wir sind fassungslos ob mancher Aktionen, aber seid euch gewiss: Wir glauben an unsere Mission! Wir haben eine Menge zu geben. Wer den Weg mit uns gehen will ist herzlich eingeladen, uns als Unterstützer oder Nutznießer unserer zukünftigen Angebote zu begleiten. Willkommen! Wir freuen uns auf euch.

Die Miesmacher und Hetzer allerdings müssen zukünftig ohne uns zurecht kommen. Wir haben uns jetzt lange genug in Goodwill und im Bemühen um Konsens euren negativen Energien ausgesetzt.

Wir sind grundsätzlich positiv denkende Menschen. Wir denken eher in Möglichkeiten als in Hindernissen. Wir freuen uns auf Menschen, die nicht das Gefühl haben, etwas zu verlieren, wenn sie etwas geben.

Langsam trennt sich Spreu von Weizen und unser Weg wird klarer😊
In Zuversicht und auf gutes Gelingen, euer Stiftungsteam

 

 


25.09.2018 

Wir bedanken uns bei den Stadträten für ihre Zustimmung, dass sich die Stadt Bad Berka nunmehr an der von uns deklarierten Mängelbeseitigung beteiligt und uns als Stiftung nicht auf 100% der unerwarteten Zusatzkosten sitzen lässt. Es hatte sich gezeigt, dass sich aufgrund des langen Leerstandes Mängel vor allem im Bereich der Wasser- und Abwasserversorgung des sogenannten Ostflügels (ehem. Gaststätte) eingestellt hatten, die vermutlich zur Zeit der Exposéerstellung nicht abzusehen waren. Wir danken auch unserem Bürgermeister Michael Jahn, der uns die Möglichkeit eingeräumt hat, unsere Situation vor dem Stadtrat erläutern zu dürfen. Wir finden das sehr fair und wissen das Entgegenkommen aller Beteiligten zu schätzen. 


13.09.2018 

Heute waren wir mit unserem Architekten im Blauen Schloss. Das Gebäude fasziniert mich immer wieder trotz oder gerade wegen seiner Verletztheit und Fragilität. Morbidität und Unerschütterlichkeit gehen hier auf beeindruckende Weise Hand in Hand. Wir freuen uns darauf, dem Gebäude Schritt für Schritt wieder Leben und Nutzbarkeit einhauchen zu dürfen. Als kulturelles Herzstück der Anlage muss es aber noch ein wenig Geduld mit uns haben, denn zunächst gilt es die Wirtschaftlichkeit der Stiftung zu sichern. Daher soll zunächst die Baulücke mit einer Beherbergungsstätte geschlossen werden.

 

 

 


23.08.2018 

Der Rauspund ist da! Danke ans Sägewerk Tannroda!

 

 

 


20.08.2018

Stahlträger vorher/nachher 😊😊😊

 


22.07.2018

Warum gibt es eigentlich immer noch keinen unterzeichneten Kaufvertrag?

Diese Frage stellen sich - berechtigter Weise - sicherlich Viele von euch! Nun, die Sache ist komplex und selbst für uns - nach nunmehr zwei Jahren der Interaktion mit der Stadt Bad Berka - nur bedingt nachvollziehbar. Unser Eindruck ist, dass es viel mit Ängsten und Unsicherheiten zu tun hat, aber vielleicht irren wir uns da auch. Viele Beteiligte möchten ihre berechtigten Interessen gewahrt sehen und es ist für Nichtbürokraten wie uns, oft gar nicht so einfach zu verstehen, welche Regeln hier gelten. Der bisherige Bürgermeister Dr. Schaedel war für uns ein schwieriger und undurchsichtiger Verhandlungspartner. Intelligent, zugewandt und lösungsorientiert einerseits, abweisend, ignorierend und intransparent anderseits bot er uns wenig bis keine Orientierung. Wir hatten ziemlich schnell allen wichtigen Forderungen der Stadt ohne nennenswerten Widerstand zugestimmt. Dazu gehören1 Mio. garantierte Sanierungsleistungen innerhalb von 5 Jahren, Öffentlichkeit für Turm und Parkplatz, weiterhin mietfreie Überlassung des Nordflügels an den Heimatverein Tannroda e. V., um dort ein Museum betreiben zu dürfen und Fortbestand des Weihnachtsmarktes und des Sommerfestes. Wichtige Fragen für uns als Käufer, wie Grundstücksgrenzen, Erschlossenheit des Grundstücks, Bebaubarkeit des Grundstücks, Altlasten, Sanierungsziele bezüglich der bereits geleisteten Fördermittel, Ausgleichszahlungen nach Auflösung des Sanierungsgebietes, bekannte Probleme mit der Be- und Entwässerung des "modernisierten" Ostflügels oder des Brunnens wurden gar nicht, unvollständig oder zumindest schleppend bearbeitet.

Stellt euch vor, ihr wolltet ein bebautes Grundstück kaufen. Hättet ihr bezüglich dieser Fragestellungen keinen Klärungsbedarf?

Die Gerüchteküche brodelt (eigentlich von Anfang an) hoch und wir sitzen - gefühlt - wie das Kaninchen vor der Schlange. Warum ist das so? Wir wissen es nicht. Natürlich ist es merkwürdig, dass nach so langer Zeit immer noch kein Vertrag unterzeichnet ist. Ich würde mich als unbeteiligter Beobachter auch fragen, was da los ist oder was da - schon wieder mal - nicht stimmt mit den Käufern. Schlechte Erfahrungen machen misstrauisch...

Als Stiftung wären wir eigentlich der optimale Kooperationspartner für die Stadt Bad Berka. Wir entlasten diese aufgrund unserer Stiftungsziele in Bereichen der Stadtentwicklung, des Denkmalschutzes, der Kultur- und der lokalen Wirtschaftsentwicklung. Wo ist also das Problem? Wenn wir uns Wohlwollen und Kooperation seitens der Stadt Bad Berka wünschen, wird uns das als Anmaßung, Geiz, Kleinlichkeit oder potentielle Zahlungsunfähigkeit ausgelegt. Das Misstrauen ist offensichtlich größer als erwartet. Allerdings kann der Stadt Bad Berka gar nichts passieren! Das Geld, was auf dem Stiftungskonto liegt, darf ausschließlich der Burg zu Gute kommen. Falls wir scheitern, fällt die Burg an die Stadt Bad Berka zurück. Der neue Bürgermeister Michael Jahn, als Vertreter der Stadt Bad Berka und wir, Antje und Thomas Bähr, als Vertreter der Stiftung Burg Tannroda gehen nun mit neuem Elan und neuer Zuversicht in die Verhandlungen. Das Projekt braucht Raum, Zuversicht und Vertrauen. Wir wollen nun zeitnah ein tragfähiges Konstrukt erarbeiten, in dem weitestgehend alle vertragsrelevanten Wünsche und Bedürfnisse der Beteiligten Berücksichtigung finden.

Für Rückfragen stehen wir sehr gern zur Verfügung! Gruß, Antje und Thomas 


10.07.2018 

Der Zimmermann war da und hat tolle Arbeit geleistet. Hier der Link zum Video.  


01.06.2018

Was bedeutet eigentlich "gemeinnützige Stiftung" im Zusammenhang mit der Burg Tannroda?

1. Die Burg gehört von jetzt an ausschließlich sich selbst
2. Die Burg ist eine eigenständige juristische und im Prinzip unsterbliche Person
3. Die Burg gehört niemandem Dritten (auch nicht uns!)
4. Das Geld, dass wir oder andere in die Stiftung stecken, darf nur die Burg selbst ausgeben und zwar nur für die in der Stiftungssatzung definierten Zwecke
5. Die Burg darf nicht verkauft werden
6. Einmal in die Stiftung investiertes Geld darf nicht wieder heraus gezogen werden

… und nein! Die Stiftung ist kein Steuersparmodel! 


Quelle: Facebook Stiftung Burg Tannroda